Source : Wissen Power by KTI
13 Feb, 2008
Sondern auch viel Erfahrung mit an Bord.
RFID WIRD AKTIV
Am Anfang war der Strichcode. Danach kam RFID (Radio Frequency Identification): Dabei befindet sich an einem Gegenstand ein «Tag», der ein Funksignal an ein Lesegerät sendet. RFID wird für Zugangskontrollen genauso genutzt wie für die Kennzeichnung von Tieren oder die Warenbewirtschaftung. Der nächste Schritt in der Entwicklung ist bereits absehbar. Stattet man die RFID-Tags mit einer eigenen Stromversorgung aus, erhöht sich die Reichweite ihres Funksignals deutlich. So lassen sich etwa mit einem Lesegerät in nur einem Schritt alle Waren in einer Lagerhalle vollautomatisch erfassen. Der grösste Markt ist die Kennzeichnung von Objekten in geschlossenen Systemen, wie etwa Behälter, die ein Logistikanbieter für den Transport verwendet.
Aktive Tags zu entwickeln ist allerdings eine knifflige Aufgabe. Denn sie dürfen nur wenig Energie verbrauchen und wenig kosten, müssen zum Beispiel aber gleichzeitig auch den unterschiedlichsten Vorschriften über Funkfrequenzen entsprechen. Olivier Desjeux, Gründer der Ingecom, befasst sich seit Jahren mit dieser Technologie und sagt heute: «Unsere aktiven Tags sind die Einzigen, die konsequent auf die verschiedenen Anforde-rungen hin entwickelt wurden.» Seit 2006 verkauft sein Start-up bereits aktive Tags und Lesegeräte. Nun ist Desjeux auf der Suche nach Investoren, um eine zweite Generation seiner Geräte zu entwickeln, aber auch um beim Marketing mehr Gas zu geben.
Ingecom. La Neuveville
- Branche: Mikroelektronik
- Gründung: 2005
- Mitarbeiter: 4
- Finanzierung: Bisher aus eigenen Mitteln, eine Finanzierungsrunde wird angestrebt
- Web: www.ingecom.ch
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RFID-Experte: Olivier Desjeux
